Rezension: „Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ von Kristian Niemietz

von Vincent Czyrnik

Für einen Liberalen ist es schwer zu begreifen, wie hochintelligente Menschen immer wieder mit sozialistischen Utopien liebäugeln können. Dabei hat die Geschichte ausdrücklich gezeigt: Der Sozialismus ist gescheitert. Die Versuche in der Sowjetunion, in der DDR, im Mao-China, in Kuba und aktuell in Venezuela waren oder sind dem Untergang geweiht und verursach(t)en millionenfach Leid und Tote.

Doch kaum ist das nächste sozialistische Regime gescheitert, sprießen – auferstanden aus Ruinen – die Sozialismus-Enthusiasten empor und behaupten: „Das war kein richtiger Sozialismus“, „das hätte Marx nicht gewollt“, „die Idee ist gut, sie wurde nur nicht richtig umgesetzt“ oder „das war ja kein demokratischer Sozialismus, sondern ein totalitärer“. 

Wie kann es sein, dass Menschen den Sozialismus verteidigen, obwohl er stets in einem Fiasko endete? Wie kann es sein, dass Menschen aus aller Welt die neuen sozialistischen Führer quasi vergöttern, sobald das neuste sozialistische Experiment startet? Wie kann es sein, dass besonders junge, idealistische Menschen derart vom Sozialismus angetan sind? Kristian Niemietz findet auf diese Fragen Antworten in seinem neuen Buch Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt.

Niemietz beginnt das Buch mit der nüchternen Feststellung: Der Sozialismus ist wieder da. Besonders junge Menschen bewundern sozialistische Ideen. In westlichen Ländern verbindet die Hälfte der jungen Erwachsenen etwas Positives mit Sozialismus, nur ein Viertel lehnt ihn ab, und das letzte Viertel hat keine wirkliche Meinung darüber. Während in den USA und Großbritannien mit zunehmendem Alter die Menschen den Sozialismus seltener befürworten, stehen in Deutschland auch ältere Generationen der Idee positiv gegenüber. Die Sozialismus-Begeisterung hierzulande könnte daran liegen, dass der Sozialismus hier nie wirklich weg war – erst vor 30 Jahren scheiterte mit der DDR die letzte sozialistische Utopie. Aspekte des DDR-Systems finden in Teilen der Gesellschaft immer noch Anerkennung: “Es war ja nicht alles schlecht.” Demgegenüber steht dem Kapitalismus nur circa ein Viertel der Menschen im Westen positiv gegenüber, die Hälfte lehnt ihn informell ab.

Der Traum vom ”echten” Sozialismus

Sozialisten sprechen häufig davon, dass der „echte“ Sozialismus nie wirklich ausprobiert wurde. Damit besteht weiterhin Hoffnung auf das sozialistische Paradies. Im zweiten Kapitel begibt sich Niemietz auf die Suche nach dem, was Sozialisten meinen, wenn sie vom „echten“ Sozialismus sprechen. Um dies zu verdeutlichen, lässt Niemietz „echte“ Sozialisten zu Wort kommen (hier nur ein Auszug): Der britische Journalist Owen Jones wünscht sich für ein „besseres“ Kuba mehr Demokratie und mehr politische Freiheit in allen Lebensbereichen, was dazu führen soll, dass sich unter anderem die „Demokratie auf die Arbeitswelt der Wirtschaft ausweitet“. Etwas konkreter wird Nathan Robinson, Herausgeber der amerikanischen Zeitschrift „Current Affairs“: „Beim Sozialismus geht es darum, den Arbeitern Eigentumsrechte an den Produktionsmittel zu geben. Die haben sie nicht, wenn man ihnen mit vorgehaltener Pistole vorschreibt, was sie zu produzieren haben.“ „Echte“ Sozialisten lehnen also totalitäre Herrschaft ab. Zudem soll alles irgendwie demokratischer werden. Die Produktionsmittel – das heißt die Maschinen, Fabriken, Rohstoffe und Co. – gehören im Sozialismus dem Kollektiv, es gibt also nur wenig bis gar kein Privateigentum.

Für einige hört sich das alles sehr erstrebenswert an. Sozialisten gelingt es aber nicht, ihre Utopie zu konkretisieren bzw. sie in einen genauen institutionellen Rahmen zu packen, wie Niemietz im zweiten Kapitel zeigt. Wie soll eine Demokratisierung der Wirtschaft aussehen? Möchten die Arbeiter in einer Stahlfabrik nach Feierabend wirklich debattieren, wie viel Stahl in den nächsten Jahren produziert werden soll? Wie finden Laien heraus, wie viel Stahl von anderen Industrien in den nächsten Jahren gebraucht wird? Selbst Experten würden sich schwer tun, solche Vorhersagen zu treffen. Was passiert mit den Arbeitern, die nach besser bezahlter Arbeit im Kapitalismus suchen, nachdem sie im sozialistischen Land kostenlos ausgebildet wurden? Begehen sie Verrat am Kollektiv? Sollte man sie an der Ausreise hindern? Wenn man sie nicht hindert, wie sollen dann die Arbeiter aus der Stahlfabrik vernünftig kalkulieren, wie viel Stahl für den nächsten Fünfjahresplan benötigt wird? Auf diese Fragen finden Sozialisten selten Antworten. Daher bedienen sie sich lieber einer prominenten Taktik: Sie flüchten ins Abstrakte. Demokratisieren klingt schön, Gerechtigkeit klingt schön und ein faires Wirtschaftssystem klingt schön. Konkretisieren muss man da erstmal nichts. Niemietz kommt zu dem Schluss: Sozialisten definieren „Sozialismus als ein System, das die Ergebnisse liefert, die ich will“. Wenn das mal so einfach wäre…

Sozialisten sind sich größtenteils bewusst, dass die gescheiterten sozialistischen Experimente in der Sowjetunion, China oder der DDR Verbrechen gegen die Menschlichkeit hervorbrachten. Aber das war für sie ja kein „echter“ Sozialismus. Das Argument der Kritiker, auf die Geschichte zu verweisen, kann daher von den Sozialisten leicht als Strohmann-Argument diskreditiert werden. Niemietz hat darauf die passende Antwort: „Die ‚Strohmänner‘ von heute sind die gescheiterten Utopien von gestern“. Dazu bringt er in den Kapiteln drei bis zehn augenscheinliche Beispiele sozialistischer Utopien, über die Intellektuelle anfangs noch in heller Begeisterung waren. Wenn dieser Versuch aber mit der Zeit die hohen Erwartungen verfehlt, soll es dann kein „echter“ Sozialismus gewesen sein.

Der Sozialismus ist wie eine gescheiterte Ehe

Niemietz erkennt dabei ein grundlegendes Muster der Sozialismus-Enthusiasten – welches von der Sowjetunion (Kapitel 3), über China (Kapitel 4), Kuba (Kapitel 5), Nordkorea (Kapitel 6), Albanien (Kapitel 7), Kambodscha (Kapitel 8), der DDR (Kapitel 9) bis hin zu Venezuela (Kapitel 10) reicht. Sozialisten durchlaufen dabei drei Phasen:

1. Die Flitterwochen: Das sozialistische Regime zeigt erste Anfangserfolge, alles wird gerechter, gleicher und sozialer – endlich hat es mit dem „echten“ Sozialismus geklappt! Weltweit drücken hochrangige Menschen ihre Bewunderung aus. Carol Tavris, eine amerikanische Sozialpsychologin, schreibt über China unter Mao: “Es ist die Sicherheit des Erfolges, die heute die Stimmung in China beherrscht. [Chinas] Errungenschaften nehmen traumhafte Dimensionen an, wenn man sie im kalten Licht des amerikanischen Alltags betrachtet. Sie haben viele soziale Probleme […] fast eliminiert: Prostitution, Drogen, Diebstahl, Vergewaltigung, Mord und Müll. Sie haben viele […] Krankheiten ausgerottet. Niemand verhungert, niemand bettelt.”

2. Die Ernüchterungsphase: Was in den Flitterwochen noch bunt und schön war, wird mit der Zeit langsam zum Alltag. Die Anfangserfolge werden nicht mehr übertroffen, die Wirtschaft gerät ins Stocken. Die ersten Unmenschlichkeiten im Regime werden laut, das Leben von “Andersdenkenden“ wird erschwert, erste Ausreiseverbote kommen hinzu. Hartgesottene Sozialisten haben an diesem Punkt aber noch Hoffnung in das System. Um es mit Walter Durantys Worten auszudrücken (Leiter des Moskau Büros der New York Times zur Zeit Stalins): „[U]m es ganz brutal zu sagen – man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerschlagen, und den Bolschewiken sind die Kollateralschäden ihres Sozialisierungsprogrammes genauso gleichgültig, wie einem General im Weltkrieg die Kollateralschäden eines von ihm befohlenen Angriffs gleichgültig waren.“ Niemietz tauft diese Sozialisten gemäß dem Zitat: die Omelett-Macher.

3. Die „Das war keine echter Sozialismus“-Phase: Die Menschenrechtsverletzungen sind nun so augenscheinlich, sodass auch die letzten Kritiker nicht weiter mit diesem sozialistischen Modell liebäugeln – wenn es nicht eh schon untergegangen ist. Man greift zu der allseits beliebten Taktik: Das war ja kein „echter“ Sozialismus. Was vorher noch das Paradies auf Erden zu sein schien, hat sich nun in eine reale Dystopie verwandelt.

Das Buch enthält markante Zitate von öffentlichen Personen, die entweder selbst in die sozialistischen Länder pilgerten oder aus der Ferne von ihren Eindrücken berichteten. Beispielsweise schreibt Anna Louise Strong, eine amerikanische Schriftstellerin und Journalistin: „Die Arbeitslager genießen einen guten Ruf in der Sowjetunion, denn durch sie konnten tausende Männer zurückgewonnen werden.“ Simone de Beauvoir, eine der berühmtesten Feministinnen weltweit, erklärt über das Mao-Reich: „Das Leben in China ist außergewöhnlich schön. […] Ein Land, wo die Generäle und Staatsmänner Gelehrte und Poeten sind, […] erlaubt es, liebevolle Träume zu verwirklichen.“ Zur gleichen Zeit verhungerten in China 40 bis 80 Millionen Menschen. Bertolt Brecht schreibt über die SED in der DDR: „Die Geschichte wird der revolutionären Ungeduld der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland ihren Respekt zollen. […] Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen in diesem Augenblick meine Verbundenheit mit der Sozialistischen Einheitspartei auszusprechen.“ Man muss Brecht zugutehalten, dass er infolge des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR allmählich von seiner Meinung über die SED abrückte.

Solche und ähnliche Berichte sammelt Niemietz in diesem Buch und zeigt damit ausdrücklich: Bei der Sozialismus-Begeisterung ist es wie bei einer gescheiterten Ehe – nur dass man am Ende nichts dazugelernt hat.

Warum fällt der Groschen nicht?

Im elften Kapitel findet der Leser das Herzstück des Buches, in welchem die Frage gestellt wird: „Warum fällt der Groschen nicht?“ Schließlich wünschen sich weltweit hochintelligente Menschen weiterhin den „echten“ Sozialismus. Niemietz liefert vier interessante Erklärungsversuche, warum sich Menschen weiterhin nach dem „echten“ Sozialismus sehnen:

Zum einen ist das menschliche Bauchgefühl häufig sozialistisch geprägt. Das liegt an der Evolution: Als sich in den Stammesgesellschaften unser Moralsystem entwickelt, wurde vermutlich abends am Lagerfeuer gemeinsam besprochen, was in der nächsten Zeit produziert werden sollte – es gab also eine Planwirtschaft. Niemand war wirklich reicher als der andere, Eigentum wurde geteilt. Wer egoistisch handelt, dem drohte der Ausschluss aus der Gemeinschaft. Heute dagegen gibt es anonyme, globalisierte Märkte, in denen die „unsichtbare Hand des Marktes“ egoistisches Handeln unterstützt. Wenn daraus noch Wohlstand für alle entsteht, kann das unsere moralische Intuition nur schwer verarbeiten. Unser Bauchgefühl schlägt Alarm und liebäugelt lieber mit dem Sozialismus, der Planung und somit auch Gerechtigkeit verspricht. Doch ist Wirtschaft heutzutage kein Nullsummenspiel mehr, sondern alle Menschen können in einer Marktwirtschaft gleichzeitig reicher werden. Um das zu verstehen, braucht es die Fähigkeit zu abstraktem, kontraintuitivem Denken. Unser Bauchgefühl ist allerdings evolutionär verankert und deswegen anti-kapitalistisch eingestellt.

Darauf aufbauend entsteht zweitens das Problem des sozialen Intuitionismus. Haben wir erstmal ein intuitives Urteil getroffen, fällt es uns schwer, dieses Urteil zu revidieren. Statt neutral zu reflektieren, ob Sozialismus wirklich erstrebenswert ist, suchen wir nur Argumente, die unser Bauchgefühl bestätigen. Der amerikanische Psychologe Jonathan Haidt nennt dieses Phänomen Post-hoc Rationalisierung. Sozialisten fungieren daher wie Anwälte des Sozialismus – statt sich wie unabhängige Richter zu verhalten: Auch wenn die Beweislast erdrückend ist, suchen sie Gründe, warum ihr Mandant schuldunfähig oder gar doch unschuldig ist. Würden sich Sozialisten aber wie Richter verhalten – und damit neutral über Sozialismus urteilen – kämen sie zu dem Schluss, dass der Angeklagte schuldig und damit der Sozialismus gescheitert ist. Doch der Sprung vom Anwalt zum Richter ist ein aufwendiger. Nichtsdestotrotz kann dieser Sinneswandel gelingen. Das bezeugen berühmte Liberale, wie Friedrich August von Hayek oder James Buchanan, die anfangs dem Sozialismus zugeneigt waren, von diesem jedoch später abrückten.

Das dritte Phänomen ist die „rationale Irrationalität“ , entdeckt von Bryan Caplan. Demnach gibt es rationale Gründe, irrational zu sein. Für einen Sozialisten ist es durchaus vorteilhaft, sozialistische Ideen zu verteidigen. Man stelle sich einen Journalisten, Wissenschaftler oder Politiker vor, der nur wegen seiner Sozialismus-Begeisterung berühmt geworden ist. Würde sie oder er sich auf einmal öffentlich zum Kapitalismus bekennen, gingen die meisten Fans verloren. Schließlich lesen die Leser den sozialistischen Journalisten, weil seine Leser selbst Sozialisten sind, und die Bürger wählen aus dem gleichen Grund den sozialistischen Politiker. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob die Ideologie wirklich rational und damit wahr ist. Auch für eine Privatperson kann es irrational sein, von ihrer irrationalen Sozialismus-Begeisterung abzuweichen. Ihr Umfeld zählt auf ihre anti-kapitalistischen Parolen und sie verärgert ihren Freundeskreis, wenn sie plötzlich den Kapitalismus in höchsten Tönen lobt. 

Der letzte Erklärungsversuch ist der Gary-Lineker-Trugschluss: Vom Namensgeber des Trugschlusses stammt folgendes Zitat: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“ Der Witz entsteht dadurch, dass bei einem Fußballspiel niemand eindeutig weiß, welches Ergebnis am Ende herauskommen wird. Stattdessen muss jedes Team seine besten Spieler und die am viel versprechendste Taktik wählen, um seine Siegchancen zu optimieren. Zudem müssen sich beide Mannschaften an die gleichen Regeln halten, also 11 Spieler pro Team wählen und das Spiel geht insgesamt 90 Minuten. Das erinnert an Wirtschaftspolitik: Jedes Land wählt (im Optimalfall) die beste Taktik, um eine möglichst soziale, wirtschaftliche und ökologische Wirtschaftsform zu finden. Es gibt wie beim Fußballspiel Regeln, die in diesem Fall ökonomischer Natur sind: Ist ein Produkts knapp, werden die Preise teurer oder man steht länger für das Produkt an; zudem beeinflussen politische Anreize individuelles Handeln. Sozialisten vergessen, dass das Ergebnis einer Wirtschaftspolitik nicht automatisch feststeht. Kein Politiker kann Gerechtigkeit oder Wohlstand einfach einführen, sondern es braucht konkrete Gesetze (die gewählte Taktik), damit das gewünschte Ergebnis herauskommen kann. 

Das Buch endet mit einer fiktiven Geschichte, in der der Sozialismus in der DDR nach 1990 noch nicht gescheitert ist. Von den Bürger werden 1990 zwei linke Parteien gewählt, die den “echten” Sozialismus wagen wollen. Deutschland wird nicht wiedervereinigt und in der DDR wird ein neuer, demokratischer Sozialismus eingeführt – ohne Mauer, ohne Stasi und mit volldemokratischen Betrieben. Dieses Mal scheint alles zu klappen…

Fazit

Niemietz’ Buch hilft dabei, die hartnäckige Sozialismus-Begeisterung einiger Menschen zu verstehen. Für Rainer Zitelmann, von dem das Vorwort stammt, ist das Buch eines der wichtigen Bücher des Liberalismus der letzten Jahre. Es liefert wichtige Erklärungsversuche, warum der Sozialismus weiterhin von einer Vielzahl an Menschen als wünschenswert empfunden wird. Die Menge an Stimmen zu den sozialistischen Regimes, angefangen bei der Sowjetunion, über China bis hin zu Venezuela, zeigen nachdrücklich, dass sich die Argumente der Befürworter bei jedem neuen sozialistischen Versuch sehr ähneln. Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt ist ein hervorragendes Buch für jeden Sozialismus-kritischen Menschen. Ob das Buch aber einen hartgesottenen Sozialsten überzeugen kann, ist angesicht der im Buch beschrieben Faktoren, warum der Groschen nicht fällt, äußerst fraglich.

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